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SUPPE
Gutes Brot erkennt man daran, dass die Gäste es mitessenCiorbă de fasole în pâine
Bohnensuppe im Brotlaib (mit Rauchfleisch)
An manchen Orten kann man sie nicht, an anderen muss man sie unbedingt essen: Rumäniens Bohnensuppe im Brotlaib.
Entscheidend ist das Brot. Es sollte so aussehen wie auf unserem Foto – und ist idealerweise selbst und frisch gebacken. Dann kann man herrlich das „eingesuppte“ Brot von der Innenwand des Brotkegels kratzen und mitessen. Viele Restaurants verwenden leider inzwischen einen industriell gefertigten Laib aus einer Art Toastbrot. Das ist nix als Deko – und zwar eine schlechte. An unserem Lieblingsort im Făgăraș hingegen kommt das Brot aus dem Holzofen. Da bleibt nichts von der Brotschale übrig, weil sie komplett mitgegessen wird.
Gereicht wird die Suppe (eher Eintopf) meist mit Rauchfleischeinlage und begleitet von einem Schälchen roter Zwiebeln. Die mengt man nach Belieben in die Suppe, um sie einzuweichen und mitzuessen. Die dazu servierte frische Peperoni dient zum individuellen Nachschärfen: Man schneidet sie längs auf und legt sie so lange in die Suppe, bis die gewünschte Schärfe erreicht ist.
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