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NACHSPEISE
Gefaltet, gerollt oder plan – mit Marmelade, Nutella oder herzhaft – aber immer lecker!Clătite
Rumänische Pfannkuchen
Dünn wie Frankreichs Crêpes heißen sie in Siebenbürgen seit k-&-k-Zeiten auch und noch „palacinte“ (Palatschinken). Wobei jede rumänische Bunică (Oma) betont: „Unsere Clătite sind weicher.“
Der Grundteig ist simpel: Mehl, Eier, Milch, eine Prise Salz. Um sie weich und elastisch zu machen, kommt ein Schuss Mineralwasser hinein. Für Aroma sorgt gern ein Löffel Rum.
Klassisch sind Clătite cu dulceață: Dünn mit Pflaumen‑ oder Aprikosenmarmelade bestrichen werden sie gefaltet oder eng gerollt und mit Puderzucker bestäubt. Kinder lieben natürlich die Variante mit Nutella, Erwachsene bestellen gern flambierte Clătite mit Orangenlikör. Doch es geht auch herzhaft: Gefüllt mit Räucherspeck, Schafskäse sowie Dill und dann in Sahne überbacken bis sie eine schöne golden braune Kruste bekommen: „Clătite brașovene“, also Kronstädter Palatschinken, sind ein Siebenbürgischer Winterschmaus.
Lecker sind sie alle. Und so lautet ein Geflügeltes Wort, dass sich auch nach dem üppigsten Festmal immer noch „un colțișor“ (ein Eckchen) für Clătite findet. Über einen Wendehals hingegen sagen Rumänen: „Se întoarce ca o clătită.“ (= Er wendet sich wie ein Pfannkuchen.)
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