• SAUCEN & DIPPS
    ROMOTOUR-Rumaenische-Kueche-Fasole-batuta
    Verzicht sieht anders aus!

    Fasole bătută

    Bohnenpüree mit Zwiebeln



    Man glaubt's kaum, aber Rumänien kann auch fleischlos. Dafür gibt's sogar eine ganze Kategorie von Speisen: Mâncare de post = Fasten-Gerichte. Darunter die einfache, aber sehr beliebte Fasole bătută (sprich: fasole bätutä) – ein kaltes Püree aus weißen Bohnen.

    Lange weich gekochte weiße Bohnen werden samtig püriert und mit Sonnenblumenöl, Salz, Knoblauch und Lorbeer abgeschmeckt. Dazu ein Spritzer Essig oder Zitronensaft. Damit’s nicht nackt aussieht, bekommt das Ganze ein Häubchen: Eine großzügige Schicht aus in Öl und mit Paprikapulver oder -mark goldbraun geschmorten Zwiebeln.

    Früher war sie vor allem ein Hit der fleisch-, eier- und milchlosen rumänisch-orthodoxen Fastenzeiten (mehrere pro Jahr). IInzwischen kommt die traditionelle Spezialität ganzjährig auf den Tisch. Und zwar kalt serviert – als cremiger Brotaufstrich, frischer Dip oder als sättigende Beilage. Auf Märkten kauft man es fertig zubereitet in kleinen Plastikschälchen. (Ja, auch im Supermarkt, aber wer will das?) Und im Restaurant ist es fast immer Bestandteil des "Meniu de post", also jenes Abschnitts, in dem auch Vegetarier und Veganer fündig werden.

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