
Ein Dessert-Beispiel: Plăcintă dulce mit Brânză
Desserts
Ausgewählte Nachspeisen
Papanași | (= Papa-nasch)
Quarkkipferl mit Schmand und Blaubeermarmelade
Schlichtweg DAS rumänische Dessert. Ausgebackener Quarkteig, außen knusprig, innen saftig.
Warm serviert mit Blaubeeren und kühlem Schmand. Mehr dazu: => Papanași
Clătite | (= Klö-ti-te)
Rumänische Pfannkuchen
Dünn wie Crêpes, heißen sie in Siebenbürgen seit k-und-k-Zeiten auch „palacinte“ (Palatschinken).
Wobei jede rumänische Bunică (Oma) betont: „Unsere Clătite sind weicher. Mehr dazu: => Clătite
Plăcintă dulce | (= Platschinta dultsche)
Blätterteigtaschen mit süßer Füllung
Strudelartige Teigtaschen, meist mit Brânză dulce (süßem Frischkäse)
und Äpfeln, Kirschen oder sonstigem Süßem gefüllt.
Găluște cu prune | (= Gäluschte ku prune)
Pflaumenknödel
Süße Knödel. Innen mit ganzer Zwetschge. Außen in Butter und Zimtbröseln gewälzt.
Deftiges, aber geliebt, vor allem in Siebenbürgen und im Banat.
Lapte de pasăre | (= Lapte de pasäre)
Vogelmilch = Eischneekugeln auf Vanille
Leichte Baiser-Nocken („die Vögel“) schwimmen auf süßer Vanillesoße.
Klassiker der rumänischen Hausküche, der viele an ihre Kindheit erinnert.
Peltea | (= Peltäa)
Festes Fruchtgelee
Schnittfest eingekochter Quitten- oder Apfel-Saft.
Wird aus kleinen Gläsern gelöffelt oder in Würfeln gegessen. Gerne zu besonderen Anlässen.
Ciocolată de casă | (= Tschokolata de kasa)
Hausschokolade
Selbstgemachte Schokolade aus Milchpulver, Zucker, Butter und Kakao.
Gern mit Nüssen. In Mangelzeiten erfunden, heute wieder beliebt.
Salam de biscuiți | (=Salam de biskuitsch)
Salami aus Keksen
No-Bake-Dessert aus Butter, Kakao, Zucker und zerbröselten Keksen;
auch Nüsse und Rosinen. In Schulpausen legendär. In Scheiben gegessen.
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