Kritik künftiger Mitbewerber

Reise durch ein tolles Land Rumänien - Ablauf aber Verbesserungsbedürftig

Wir waren auch Teilnehmer der 2. August Tour 2018 und wollen unsere Eindrücke kurz schildern nachdem wir etwas Zeit gebraucht haben um alles Revue passieren zu lassen… Vorweg sei gesagt auch wir haben die Beiträge in diversen Internet Foren gelesen und uns wurde von einem Bekannten der die Tour letztes Jahr gemacht hat davon abgeraten. Trotzdem haben wir die Tour ohne Vorurteile angetreten und wollten uns selbst ein Bild davon machen. Die Tour wird beworben mit dem Satz „Deshalb fahren wir grundsätzlich nur mit kleinen, überschaubaren Gruppen… etwa 10 Bikes, maximal ein oder zwei mehr“ Bei uns waren es 12 incl. Guides, 16 Personen. Das ganze unterteilte sich in 4 Cruiser, 4 zügige und 3 die je nach Geschwindigkeit mal weiter vorne oder weiter hinten gefahren sind . In dieser Konstellation definitiv unmöglich alle gleichermaßen zufrieden zu stellen! Den Straßenzustand würden wir überwiegend als akzeptabel bezeichnen.

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Es gibt so vieles was man, ganz einfach, besser machen könnte.

Als Fazit bleibt für uns zu sagen wir hatten trotzdem einen tollen Urlaub, haben viel gesehen, und haben sehr nette Menschen kennengelernt, die Gruppe war super und hat sich toll verstanden! Rumänien würden wir wieder mit dem Motorrad besuchen aber dann definitiv nicht mit einer geführten Tour.

Paula & Eddy Ihr seid mit Herzblut dabei vermittelt den Gästen viel von „Eurem“ Land Rumänien,
wir wüschen Euch alles Gute auf eurem weiteren Weg, arbeitet an Euch und der Tour!

Drum Bun Dani & Sascha

Liebe Dani, lieber Sascha!

Einerseits tut es uns leid, dass Ihr im Unterschied zu anderen mit der Tour nicht glücklich wart. Das Ihr immerhin anerkennt, dass wir Euch - an den Tagen, an denen Ihr Euch nicht abgesetzt hattet - Rumänien mit Herzblut näherbringen konnten, freut uns. Ebenso, dass Ihr mit der Gruppe glücklich wart und Spaß hattet.

Andererseits habt uns ja bereits während der Tour erklärt, dass Ihr ein Nebengewerbe als Tour-Guides angemeldet habt und unseren Job viel besser machen könntet. Auf der Tour habt Ihr dann ja auch fleißig Werbung für Euch gemacht und Eure Visitenkarten verteilt. Wir haben das nicht weiter kommentiert, fanden das aber ein bisschen daneben. Ihr habt nun also die Möglichkeit zu beweisen, wie viel besser man alles machen kann. Dabei wünschen wir Euch (ganz ehrlich) viel Erfolg. Konkurrenz belebt das Geschäft.

Paula & Eddy

 



Am 19.09.2018 um 08:28 schrieben uns Dani & Sascha einen langen Gästebucheintrag mit Kritik, Verbesserngsvorschlägen und einem versöhnlichen Abschluss-Lob. Damit es übersichtlich und lesbar bleibt, schreiben wir unsere Stellungnahme jeweils gleich an den entsprechenden Stellen darunter.


Reise durch ein tolles Land Rumänien - Ablauf aber Verbesserungsbedürftig

Wir waren auch Teilnehmer der 2. August Tour 2018 und wollen unsere Eindrücke kurz schildern nachdem wir etwas Zeit gebraucht haben um alles Revue passieren zu lassen… die Schilderungen von Ralph als Eintrag vom 6.9.2018 können wir so auch bestätigen… Vorweg sei gesagt auch wir haben die Beiträge in diversen Internet Foren gelesen und uns wurde von einem Bekannten der die Tour letztes Jahr gemacht hat davon abgeraten. Trotzdem haben wir die Tour ohne Vorurteile angetreten und wollten uns selbst ein Bild davon machen. Die Tour wird beworben mit dem Satz „Deshalb fahren wir grundsätzlich nur mit kleinen, überschaubaren Gruppen… etwa 10 Bikes, maximal ein oder zwei mehr“ Bei uns waren es 12 incl. Guides, 16 Personen. Das ganze unterteilte sich in 4 Cruiser, 4 zügige und 3 die je nach Geschwindigkeit mal weiter vorne oder weiter hinten gefahren sind . In dieser Konstellation definitiv unmöglich alle gleichermaßen zufrieden zu stellen! Den Straßenzustand würden wir überwiegend als akzeptabel bezeichnen. Tägliche Rüttelstecken und Schlaglochpisten waren die Regel. Respekt vor den Harleys die alle Widrigkeiten mit Bravour gemeistert haben! Für uns völlig verständlich das ihr euch an einem Tag selbst einen Weg zum Hotel gesucht habt, die Straßen wurden nicht wirklich besser! Wir als „zügige“ Fahrer fanden es total schade dass die Gruppe so auseinander gerissen war und die Cruiser so sehr oft „alleine“ unterwegs waren.

Ja, was sollen wir sagen? – Wir führen die Tour tatsächlich so durch, wie wir sie ausschreiben (Straßenzustand, Geschwindigkeit, Gruppengröße etc. - alles wie in den "Häufige Fragen" beschrieben und nachzulesen). Und wir hatten auch schon viele Harleys dabei (Road Kings, E-Glides, Street-Glides, Dynas, CVOs...). Die sind sowohl mit den Straßen als auch mit den Geschwindigkeiten und der Orga gut zurecht gekommen. Dass ein Harley-Fahrer fast von Beginn an eine von ihm so getaufte "Slow-Mo"-Truppe gründet, die sich häufigst absetzt und alle Angebote zu Integration oder Führung durch uns als Angriff auf seinen Gruppen-Führer-Status versteht und ablehnt, war auch für uns eine nach vielen Touren neue Situation.

Die Tour sollte evtl. komplett als „Cruiser“ oder „zügige“ Tour angeboten werden und die Strecken entsprechend angepasst werden.

Danke fürs Mitdenken. Das ist tatsächlich ein guter - und naheliegender Vorschlag. Deshalb hatten wir das auch schon mal versucht. Der Haken daran ist nur, dass sich in der Regel nicht genug Cruiser zum gleichen Termin zusammen finden, um eine reine Rumänien-Cruiser-Tour voll zu bekommen. Dennoch werden wir noch einmal darüber nachdenken.

Das ausgehändigte „Roadbook“ enthält viele Infos zum Tagesablauf ist jedoch nicht wirklich als Roadbook, um danach zu fahren, zu gebrauchen. Ein richtiges Roadbook enthält Kilometerangaben und Abbiegehinweise in Form einer Tabelle. Dies dann auch in entsprechender Schriftgröße um es gut ablesen zu können wenn es im Tankrucksack steckt.

Tut uns leid, dass Euch unser Road-Book nicht gefallen hat. Allgemein wird es sehr gelobt. Auch zum Beispiel von der Verlegerin des Motor-Presse-Verlages, die dieses Jahr mit uns auf Tour war. Das Konzept unseres Road-Books für eine geführte Tour ist freilich das eines Reiseführers mit viel Landes-Info und ergänzenden Karten- und Streckenbeschreibungen (klassisch mit Straßennamen, Haltepunkten und Kreuzungen) sowie GPS-Zielkoordinaten. Dennoch nehmen die Karten und die Streckenbeschreibungen etwa die Hälfte des Raumes ein.

Über den Vorschlag, das RoadBook statt in A4 zukünftig in Tankrucksackkompatibler DIN-A5-Größe zu produzieren, denken wir nach und werden die Gäste dazu befragen.

Die Aussage „die Pausen dauern eben so lange wie sie dauern“ sind mehr als fragwürdig.

Wir haben damit gute Erfahrungen, weil sich so in der Regel eine entspannte Urlaubsatmosphäre ergibt. Wir bieten allen Gruppen an, die Pausen auch mit konkreten Zeiten zu versehen. Eure Gruppe hatte sich entschieden, keine Minuten-angaben zu wollen, sondern eine Info, ob nur ein kurzer Tank-/Pinkelstopp oder eine längere Kaffee-Pause ist. So habe wir das dann auch gemacht.

Die Ankunftszeiten in den Hotel waren meist, bis auf wenige Ausnahmen erst am späten Abend zwischen 19 und 20 Uhr oder später.

Unsere Aufzeichnungen besagen etwas anderes. In mehr als der Hälfte der Tage waren wir VOR 19 Uhr am Zielort. Verzögerungen und damit spätere Ankünfte haben sich unter anderem ergeben, weil jemand sein Geld im Hotel hat liegen lassen, weil Menschen krank waren, weil es Defekte an Motorrädern gab, weil wir - in Absprache mit der Gruppe - irgendwo länger geblieben sind oder einen zusätzlichen Stopp eingebaut haben, weil wir auf Wunsch der Gruppe später gefrühstückt haben etc.

Ein Guide sollte immer die Uhr im Blick haben und wenn ein Tankstop angesagt ist heißt das für uns normalerweise tanken, zahlen, Helm auf und weiter geht’s und eben nicht noch erzählen und dabei gemütlich ein Eis essen etc.

Wir respektieren, dass das für Euch (und bei Touren, die Ihr organisiert) so ist. Unsere Gruppen sind in der Regel etwas kommunikativer und mögen es, bei den Stopps ein wenig (oder auch mehr) zu tratschen.

Es wird viel auf das Thema Sicherheit wertgelegt, schade das Guide Eddy am wenigsten auf seine eigene Sicherheit bedacht ist. Die Motorradjacke ohne „richtigen“ Rückenprotektor, nur mit einem Schaumstoffdummy ausgestattet, einfache Lederhosen ohne Protektoren und Jack Wolfskin Turnschuhe sind unserer Meinung nach eine mehr als fragwürdige Fahrerausstattung….

Ja Dani und Sascha, es ist sehr nett, dass Ihr so um unsere Sicherheit besorgt seid. Auch Ihr legt ja sehr viel Wert auf Sicherheit. So fahrt Ihr grundsätzlich in Airbag-Westen. Und das hat Sascha ja auch gerettet, als beim freien Fahren aus der Kurve geflogen ist, als er sein Fahrkönnen überschätzt und es etwas übertrieben hat.Eure "Analyse" von Eddys Sicherheitsausstattung ist allerdings falsch. Die Jacke hat nicht nur Schulter und Ellenbogenprotektoren, sondern auch einen Rückenprotektor. Und die Schuhe sind keine "Turnschuhe", sondern vom Schuster modifizierte feste Wanderschuhe, weil Eddy mit Schuhgröße 50/51 und einem überhohen Spann in keinen Konfektions-Motorradstiefel passt.

Viele Überholmanöver empfanden wir, und andere in der Gruppe, sehr riskant, z.B. kurz vor der Kurve so dass nur der Guide es schafft vorbei zu kommen.

Das hatten wir im Vortreffen und in den Briefings er- und geklärt. Da wir die Strecke kennen überholen wir früher, um der Gruppe dann an der guten Stelle Zeichen, Raum und Zeit zum Überholen zu geben.

Hier sollte doch etwas mehr Weitsicht walten. Nachmittags mit 70 oder 80 durch die Ortschaften und auch dann wird noch munter überholt!

Laut unseren Aufzeichnungen (Tracking-Daten) sind wir durch keine Ortschaft mit 70 oder 80 km/h gefahren.

Ausnahme: Ortschaften, in denen 60 km/h oder 70 km/h offiziell erlaubt sind. Auf die (für deutsche Fahrer unbekannten/ungewöhnlichen) Verkehrschilder hatten wir sowohl mündlich als auch schriftlich hingewiesen. Und ja, wenn wir zwischen Rumänischen Autos durch einen Ort rollen und alle fahren Tacho 60 (also real 55), dann bremsen wir die Gruppe nicht auf Tacho 50 runter und provozieren, dass die Autos in die Gruppe hinein überholen. Wir können Euch den beim Briefing gezeigten Auszug aus den rumänischen Fahrschulbüchern gerne noch einmal zukommen lassen.

Wie Ralph es schon erwähnt hat, falsches einfahren in Tankstellen kam mehrmals vor.

Ja tatsächlich. Rumänische Tankstellen-Einfahrten sind machmal wegen ihrer Löcher, parkender Fahrzeuge oder anderem für Motorräder nicht zu benutzen. Und dann fahren wir wirklich durch die Tankstellen-Ausfahrt ein.

Auch unnötig: Wir hatten einen Besichtigungspunkt in Resita, danach wird die Gruppe über eine vierspurige, viel befahrene Hauptstraße gegenüber in die Tankstelle gelotst um danach doch wieder in die andere Richtung weiter zu fahren und dann nach ein paar hundert Metern kommt eine große Tankstelle genau in Fahrtrichtung !?!?

Danke für Euer Mitdenken. Was Ihr offensichtlich nicht registriert habt: Die "große Tankstelle genau in Fahrtrichtung" ist eine reine Diesel-Tankstelle. Und die andere Tankstelle auf der rechten Seite hatte nur zwei Säulen und keinen 98 Oktan Sprit, den die Harleys wollten.

Hier nun ein Verbesserungsvorschlag: Ihr besucht den fröhlichen Friedhof auf jeder Tour und erklärt der Gruppe 4 oder 5 Grabinschriften. Heißt: Paula liest es rumänisch vor, übersetzt es Eddy ins englische und Eddy gibt die Bedeutung dann deutsch der Gruppe kund. Das geht doch so viel einfacher: Macht ein Foto von der rumänischen Inschrift, übersetzt es einmal gemeinsam ins deutsche, schreibt es darunter, druckt es aus, laminiert es ein und so seid ihr bestens für alle zukünftigen Touren vorbereitet und auch Paula könnte so das Ganze der Gruppe vorlesen. Zudem könnte sich jeder ein Foto von der Übersetzung machen und hat so eine schöne Erinnerung!

Danke für den Vorschlag, was wir noch zusätzlich alles tun können. Allerdings: Hattet Ihr registriert, dass im RoadBook bereits ein Bild und eine Übersetzung zu finden ist? Außerdem hatten wir für Euch ein ganzes Buch mit Bildern und Übersetzungen dabei. Gerne nehmen wir aber mehr Grabstein-Fotos und Texte in unsere RoadBook auf.

Bei Marta auf dem Bauernhof war ja im Vorfeld schon klar das einige in einer nahegelegenen Pension untergebracht sind. Einzelzimmer gibt es auf dem Hof nicht, diese Ausquartierung war also unumgänglich für die zwei einzelnen Tourteilnehmer. Das eine ausquartierte Pärchen dann aber mittels Losverfahren zu entscheiden fanden wir nicht wirklich passend. Hier sollte doch der Buchungszeitpunkt maßgeblich sein.

Wie Ihr richtig sagt: Weil der Hof so ein zauberhafter Ort ist, weichen wir nicht in ein anonymes Groß-Hotel aus, sondern bringen einige Gäste immer in der nächstgelegenen Pension unter, wobei wir ja alle zusammen bei Marta und Gheorge dinieren und frühstücken (inklusive Shuttle-Service). Und das sagen wir auch allen vorab. Das Los-Verfahren finden wir dann das fairste. Und so wurde das bislang auch von den Gästen empfunden.

Das Letzte Hotel in Rumänien war auch wirklich das Letzte, die Ankunft war wieder sehr spät. Zum Essen getroffen haben wir uns dann glaube ich um 21 Uhr.

Wir haben auf Wunsch einiger und in Absprache mit der Gruppe die Strecke für den Abschlusstag verlängert und einen zusätzlichen Besichtigungs-Stopp gemacht. Darüber hinaus gab es einen kleinen Unfall. Und das Picknick hat sich weil wir anderer Österreicher getroffen hatten, auch ein wenig länger gestaltet. Ach ja, und dann haben wir morgens kurz vor dem eigentlichen Start auch noch spontan Honig besorgt, den Ihr und andere als Mitbringsel gerne vom Hof mitnehmen wolltet. Die Ankunft im Hotel war um übrigens um 19:15 Uhr.

Entnervt und hungrig sind wir dann um 23.30 aufs Zimmer weil wir nicht mehr aufs Essen warten wollten.

Ja, es ist richtig. Wir haben uns auf Euren Wunsch hin erst nach dem Duschen zum Abendessen getroffen. Richtig ist auch: Es hat wirklich sehr lange gedauert. Das tat uns auch leid und wir haben uns entschuldigt. Auch das Hotel hat sich dafür entschuldigt und gesagt, dass eine Köchin kollabiert sei. Das habt Ihr für eine "billige Ausrede" gehalten. Das Hotel hat als Ausgleich für die lange Wartezeit auch Wein ("aufs Haus") ausgegeben. Das war einigen aber nicht genug und es wurden Flaschen verlangt, was das Hotel dann nicht gemacht hat.

Das beschriebene „ausgiebige Abschieds Frühstück“ war ein echter Witz. Das mediterrane Frühstück bestand aus 2 abgepackten Croissants mit Schoko Füllung, ich glaube das letzte Mal habe ich so etwas in der fünften Klasse gegessen ;-)

Das Inklusiv-Frühstück an diesem Morgen war "a la carte", Ihr konntet also bestellen, was ihr wolltet. Die Frühstücke waren in der karte korrekt beschrieben. Und das mediterrane Frühstück bestand aus mehr als zwei abgepackten Croissants. Ihr hättet - gerne auch zusätzlich - noch mehr bestellen können. Es gab Wurst, Käse, Spiegeleier, Speck, Würstchen, Marmelade, verschiedene Kaffees, Müsli, Joghurt, Orangensaft. Aber natürlich ein Motel kurz vor der Grenze kein Gourmet-Tempel.

Die Rückfahrt von Oradea nach Wien wurde mehr oder weniger von jedem selbst unternommen da Eddys Motorrad in den Bus gepackt wurde und er die Rückreise bequem im Auto angetreten hat.

Sorry, das ist schon mal für Euch nicht korrekt. Ihr habt uns bereits am Tag vorher angekündigt, dass ihr Euch für die Rückfahrt absetzt, weil ihr durch Ungarn zurück lieber Landstraße fahren wolltet.

Das würden wir als Guides nie machen! wenn die Tour von Anfang bis Ende geführt angeboten wird dann sollte dies auch so stattfinden.

Wie wir Euch kommuniziert hatten, hatte Eddy noch von der Vortour eine schwere Schulterverletzung. Er hat dennoch alle Rumänien-Etappen der Tour auf dem Motorrad durchgehalten. Auf dem Rückweg durch Ungarn über die Autobahn wurde nicht vom Motorrad, sondern vom Begleitfahrzeug geführt. Die Gruppe hat sich dann abgesetzt und konnte deswegen nicht um die Staus herumgeführt werden. Im Ergebnis war dann das Begleitfahrzeug vor allen anderen am Hotel. So fand immerhin jeder sein Gepäck bei Ankunft bereits mit uns an der Rezeption wartend.

Wenn Ihr die „mehr oder weniger“ gleiche Tour, wie Ihr sagt, jeden Winter erneut scoutet sollte es doch möglich sein das ein oder andere Cafe oder Mini Market ausfindig zu machen an dem man wesentlich gemütlicher anhalten kann als an einer Tankstelle an der es laut ist und nach Sprit stinkt.

Ihr habt Recht: Man kann alles immer noch besser machen. Auch bei den Stopps. Auf Eurer Tour hatten wir allerdings schon unter anderem folgende:
> 01. Tag: Autobahnraststätte (geht nicht anders)
Vorabend-Dinner aber im schönen Innenhof eines kleines Restaurants
> 02. Tag: Zweites Frühstück im Straßencafe
Mittagessen: Dorfladen-Picknick
Kaffeepause im Cafe am Wasserfall
> 03. Tag: Lunch im Donau-Restaurant mit Donau-Blick
> 04. Tag: Einkehr bei Ziegen-Hirten zum frühen Lunch
Hütte auf der Transalpina für Kaffee-Stop
> 05. Tag: Gulasch im "besten Ungarischen Restaurant Rumäniens"
Stop an der Ritterburg (tolle Ausssicht, mäßiger Kaffee)
> 06. Tag: Sibiu - Im RoadBook eine Liste mit zig
empfehlenswerten Restaurants und Cafes
> 07. Tag: Einkehr unter der Dracula-Burg zur beste Bohnensuppe im Brotleib, und Papanasi
Kaffee auf der Terrasse über dem Balea-See am Pass
> 08. Tag: Kaffeepause an der Kirchenburg
Einkehr in Schäßburgs Oberstadt ("Draculas Geburtshaus")
Abends Dinner am kleinen See vorm Hotel
> 09. Tag: Mittagpause: Maiskolben und Mici vom Grill
Kaffeepause auf der Bergpanorama-Terasse
> 10. Tag: Metzgerei-Besuch bei unseren Biker-Freunden
Kaffee-Stopp im Kaffee der Töpferei
Rippchen, Kottletts und Mici vom Grill auf der Passhöhe
Abendessen im Salon-Wagen des Hotel-Zugs
> 11. Tag: Lunch an der Dampfeisenbahn-Bergstation
Abends Brigittes "Schweizer" 4-Gänge Menü
> 12. Tag: Wasser-Trinken an einer rumänischen Quelle
Lunch auf Restaurant-Terasse am fröhlichen Friedhof
Rumänisches Abendessen inklusive Palinka auf dem Hof von Marta&Gheorghe
> 13. Tag: Picknick auf einer Dorfladen Terasse
Kaffee Stop an einer Slawischen Hütte
> 14. Tag: Rückreise
Abschlussabend im Hotelrestaurant

Ja, und zwischenzeitlich haben wir auch - an Tankstellen - getankt. Und für die Damen dort tatsächlich auch mal einen tankfreien Toilettenstopp gemacht.

Was sollen wir sagen? Die Liste ist sicher nicht vollständig. Vielleicht erinnert Ihr Euch jetzt ja wieder, auch wenn Ihr Euch ja an einigen Tagen abgesetzt hatte und wir Euch so nichts zeigen konntet. Vielleicht habt Ihr als Frankreich-Kenner und Liebhaber auch einfach eine französische Restaurant- und Cafe-Szene erwartet.

Auch ein Guide ist nicht perfekt und kann und sollte sich in manchen Situationen helfen lassen, Eddy genau dafür ist eine Gruppe doch da! Wenn bei einer Reifenpanne gleich nach dem losfahren Leute Flickzeug dabei haben und dies auch schon einige Male gemacht haben ist es unserer Meinung nach unnötig diese angebotene Hilfe abzulehnen, 1 Stunde auf das Begleitfahrzeug zu warten, das Motorrad zu verladen um am nächste Tag, der auch noch ein Feiertag war, erst in der fünften Werkstatt, die dann extra nur dafür geöffnet hat, den Reifen auf die gleiche Art und Weise geflickt zu bekommen. Das hätte dem Gast den Verlust zweier Tage erspart und der Gruppe einiges an Zeit…

Nun, die Lage war so: Ein Gast hatte sich einen Nagel in den Reifen gefahren. Sascha hatte angeboten, den Reifen an der Tankstelle zu flicken. Unsere Empfehlung war: Das Motorrad mit dem Begleitfahrzeug zum Zielort und dort flicken lassen. Und zwar von einem Vulcanizare-Fachmann, der das seit vielen Jahren täglich macht. Nichts gegen Deine Kompetenz, Sascha. Du hattest echt tolles Werkzeug mit. Aber hier geht es auch um rechtliche Fragen. Dem Gast hätte es frei gestanden, Dich flicken zu lassen. Es tut uns leid, dass es Dich gekränkt hat, dass er unserem Rat gefolgt ist uns Deine Hilfe nicht in Anspruch genommen hat. Das war nicht unsere Absicht.

Übrigens: Laut Tourprotokoll war das Begleitfahrzeug binnen 28 Minuten zur Stelle. Und Eddy hat viele Jahre einen Zweiradladen mit Werkstatt geführt, ist also technisch auch kein Laie.

Einiges schreiben wir jetzt hier weil sich alles erst etwas setzen musste, anderes wurde während der Tour angesprochen wie z.B.: Die Gruppe wollte gerne früher in den Hotels sein, die schlechten Straßen, die zu langen Pausen… konnte aber leider bis zum Ende der Tour nicht merklich verbessert werden.

Hmmm... - wenn wir eine Tour ausschreiben und sie dann auch so durchführen und dann während der Tour der Wunsch aufkommt, dass man doch nicht erst am Abend, sondern möglichst schon nachmittags am Zielort eintrifft, dann lässt sich das kaum ändern. Unsere Touren sind laut Ausschreibung für eine Ankunft "idealerweise am frühen Abend" also 18 - 19 Uhr geplant, weil wir eben unterwegs viel anschauen und besuchen.

Es gibt so vieles was man, ganz einfach, besser machen könnte….

Als Fazit bleibt für uns zu sagen wir hatten trotzdem einen tollen Urlaub, haben viel gesehen, und haben sehr nette Menschen kennengelernt, die Gruppe war super und hat sich toll verstanden! Rumänien würden wir wieder mit dem Motorrad besuchen aber dann definitiv nicht mit einer geführten Tour.

Paula & Eddy Ihr seid mit Herzblut dabei vermittelt den Gästen viel von „Eurem“ Land Rumänien,
wir wüschen Euch alles Gute auf eurem weiteren Weg, arbeitet an Euch und der Tour!

Drum Bun Dani & Sascha

Liebe Dani, lieber Sascha!

Einerseits tut es uns leid, dass Ihr im Unterschied zu anderen mit der Tour nicht glücklich wart. Das Ihr immerhin anerkennt, dass wir Euch - an den Tagen, an denen Ihr Euch nicht abgesetzt hattet - Rumänien mit Herzblut näherbringen konnten, freut uns. Ebenso, dass Ihr mit der Gruppe glücklich wart und Spaß hattet.

Andererseits habt uns ja bereits während der Tour erklärt, dass Ihr ein Nebengewerbe als Tour-Guides angemeldet habt und unseren Job viel besser machen könntet. Auf der Tour habt Ihr dann ja auch fleißig Werbung für Euch gemacht und Eure Visitenkarten verteilt. Wir haben das nicht weiter kommentiert, fanden das aber ein bisschen daneben. Ihr habt nun also die Möglichkeit zu beweisen, wie viel besser man alles machen kann. Dabei wünschen wir Euch (ganz ehrlich) viel Erfolg. Konkurrenz belebt das Geschäft.

Paula & Eddy