Die neue Albanien Pilot-Tour 2020



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Preis (im DZ | EZ: +)
 
Tolle Küsten- und Bergstrecken,
>> wunderbare Landschaften >> romantische Dörfer >> beindruckende Kultur

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Länge voraussichtlich ca. 4.000 km (in 2 Wochen)
Qualitiät Reine Straßentour, kein Offroad
Routenführung Viel Küsten- und Bergstrecken (Pässe, Serpentinen)
Support MIT Begleitfahrzeug
Anspruch Deutlich gehobener Anspruch, keine Anfänger!
Start / Ziel Villach (Österreich). Bis dahin führen Autoreisezüge.
Länder 🇦🇹 Österreich, 🇸🇮 Slowenien, 🇭🇷 Kroatien, 🇧🇦 Bosnien, 🇲🇪 Montenegro, 🇦🇱 Albanien
   
Highlights
Unentdecktes Albanien - Zwei Wochen im Land der Skipetaren:
Detailbeschreibung folgt.
... und vieles, vieles mehr!
  * Über Himmelfahrt/Pfingsten: So brauchst Du nur 2 Wochen Urlaub nehmen.

Die Idee:

"Mögt Ihr nicht mal was Neues anbieten?" haben uns Gäste immer wieder gefragt. – Ja, mögen wir! Und die Idee ist nun: Griechenland erfahren. Im Frühling auf Titos alter Küstenstraße, der "Jadranska Magistrala", in den beginnenden Sommer hinfahren, im Festland und auf der Peloponnes die Gebirge durchfahren, die wilde Mani und die schöne Pilion umfahren, die antiken Highlights (Olympia, Sparta, Mystras, Epidauros, Korinth, Delphi, Meteora ...) anfahren, die wunderbarsten Küsten- und Berg-Strecken befahren, dabei viel Neues, Schönes und Lustiges erfahren und schließlich reicher in Herz und Kopf die Adria entlang wieder heimfahren. <

Der Anspruch:

Wir fahren auch in Albanien eine reine Straßentour (kein Offroad), die wegen ihrer Länge, des warmen Wetters, der Streckenführung aber durchaus sehr anspruchsvoll ist. Dafür brauchst Du ausreichend Fitness und Kondition und auch genügend Erfahrung im Kurven-/Bergfahren. Du solltest Deine Maschine souverän und sicher beherrschen, auch am Berg und auf gegebenenfalls wirklich schlechten Straßen. Auch die Länge der Tour (zwei Wochen tägliches Fahren) solltest Du gut durchhalten. Es ist also nichts für Anfänger oder unsichere Fahrer/innen, sondern etwas für erfahrene und fitte Biker.

Eine Pilot-Tour:

Die Tour ist eine Pilot-Tour. Also etwas für Leute, die Spaß an ein bisschen mehr Abenteuer und ein bisschen weniger Perfektionismus haben. Das bedeutet: Wir haben die Region zwar intensiv gescoutet und sind die Strecken persönlich abgefahren. Die Tour ist aber noch nicht so optimiert, wie es unsere Rumänien-Touren sind. Wir werden also auf der Reise manches ausprobieren. Und Dich dann fragen, ob es Dir gefällt, oder ob Du für die Zukunft eine andere Option empfehlen würdest.

Der Charakter:

Wir veranstalten eine Reise, kein Rennen. Natürlich werden wir viel Motorradfahren. Es geht uns aber - wie auf allen unseren Reisen - auch darum, gemeinsam das Land, seine Leute und seine Kultur kennen zu lernen. Und zwar als Reisegemeinschaft, in der wir gemeinsam anpacken und in der jeder jedem hilft. Wobei wer will sein Gepäck (und zur Not auch ein defektes Bike) ganz entspannt im Begleitfahrzeug transportieren kann.





VORAB: Irgendwann im April/Mai

RoadBook Griechenland-Motorradtour

Das Vortreffen zu Deiner Reise

Vor der Saison (meistens April/Mai) bieten wir mehrere Vortreffen an. Dort gibt’s ein ausführliches Basis-Briefing, eine Einführung in Land, Sitten und (Verkehrs-)Regeln sowie die Möglichkeit, all' Deine Fragen zustellen.

Damit niemand eine zu weite Anreise hat, organisieren wir die Treffen nicht getrennt nach Reisegruppe, sondern nach Herkunfts-Region. In der Regel gibt es Treffen im Norden und Süden Deutschlands, und natürlich auch in Österreich und der Schweiz. Du kommst einfach zu dem Ort, der für Dich am nächsten liegt.

Außerdem treffen wir uns bereits am Nachmittag, so dass der offizielle Teil vor dem "Dinner" erledigt ist. So kann, wer denn muss, zeitig wieder nach Hause fahren. Alle anderen sind eingeladen, mit uns und den zukünftigen Reisegenossen einen netten Abend zu verbringen.



Villach ist Startpunkt der Griechenland Motorradreise

Prost auf die Griechenland-Tour mit dem Motorrad
Brauerdenkmal Villach
0. TAG: Mittwoch

=> Villach

Anreise und Vorabend in Villach

Vor der Tour steht natürlich erst mal die Anreise zum Startpunkt in Villach.

Du kannst individuell anreisen, oder Dich mit anderen Tourteilnehmern zur gemeinsamen Anreise verabreden. Die Telefonnummern Deiner Reisegenossen bekommst Du rechtzeitig vorab.

Außerdem gibt's Autoreisezüge der ÖBB von der Schweizer Grenze und Hamburg nach Villach. Bei sehr weiter Anreise vielleicht am entspanntesten. Und auch im Zug kann man ja gemeinsam mit anderen anreisen – und sich gerade da schon mal ein bisschen "beschnuppern".

Schließlich kannst Du Dein Moped auch auf Deinem Hänger nach Villach bringen. Dann solltest Du allerdings mit dem Deinem Villacher Hotel absprechen, ob und zu welchen Konditionen Du Auto und Anhänger während der Tour dort parken kannst.

Apropos Hotel Villach: Traditionell treffen wir uns am Abend vor dem offiziellen Tourstart zu einer kleinen, informellen Kennenlern-Runde. So kannst Du Dich bei einem Bierchen mit uns und der Truppe schon mal einstimmen.



 
Aufbruch nach Griechenland durch Sloweniens Karawankentunnel
Durch den Karawankentunnel.
Auf dem Weg nach Griechenland gehts duch Bunica in Kroatien
Nahe Bunica: Willkommen an der Adria!
Senje liegt auf der Route unserer Griechenland-Motorradreise
Senj: Und so geht das jetzt die ganze Zeit!
1. TAG: Mittwoch

Villach => Zadar

[ ca. 425 km ]

Durch Slowenien an die Adria / Jadranska Magistrala I

Heute fahren wir vom schönen Kärnten an die traumhafte Adria. Unsere Route führt uns erst mal durch den imposanten Karawankentunnel, dann quer durchs entzückende Slowenien und schließlich nach Kroatien.

In Kroatien verlassen wir die Fernstraßen und fahren nun und für die nächsten Tage eine der schönsten Küstenstraßen der Welt: Die Jadranska Magistrala.

Die 'von' Tito gebaute Adria-Küstenstraße ist bestens in Schuss und dank der im Landesinnern parallel gebauten Autobahn nun auch vom Fernverkehr entlastet. Viele Kurven, idyllische Dörfer, linker Hand hohe Berge und rechts die wunderbar blaue Adria. Willkommen im Motorrad-Paradies!

Immer an der Küste entlang erreichen wir so abends Zadar, wo uns das erste Highlight erwartet: Die Meeres-Musik der preisgekrönten Wasserorgel.

So lassen wir den Tag ganz relaxed mit Blick auf einen kleinen Hafen ausklingen und freuen uns, dass es morgen genauso weiter geht.

Fahren statt schippern:
Die Jadranska Magistrala statt Fährschiff

Man könnte den Weg nach Griechenland abkürzen. Man könnte an Kroatien, Montenegro, Bosnien und Albanien vorbei die Fähre nehmen.

Das machen wir auf unserer Reise ganz bewusst besser. Denn unser Weg nach Griechenland führt uns über die Jadranska Magistrala. Das ist die vielleicht schönste Küstenstraße der Welt. Sie führt uns die gesamte Adria-Küste fast immer am Meer entlang. Durch vier spannende Länder. Durch wunderbare Landschaften. Über tolle, kurvige Strecken. Herrliches Adria-Blau auf der einen, spektakuläre Berge auf der anderen Seite.

Die Anreise nach Griechenland ist für uns daher kein "notwendiges Übel" sondern ein ganz wesentlicher – und wunderschöner(!) – Teil unserer Reise. Ein einzigartig tolles Berg-Küsten-Kurven-Erlebnis, das wir auf keinen Fall für einen Tag in engen Schiffskabinen opfern!



 
Motorrad-Traumstrecke Makarska Riviera in Kroatien (Ex-Jugoslawien)
Südlich von Split: Die Makarska Riviera
Auf dem Weg durch Kroatien kündigt sich Griechenland schon an.
Schon auf dem Weg nach Dubrovnik
wirft Hellas seine Schatten voraus...
Unsere Griechenland-Motorradtour führt auch ein Stück durch Bosnien-Herzegowina.
... aber zuvor geht's doch noch erst mal ein Stück durch Bosnien-Herzegowina.
2. TAG: Donnerstag

Zadar => Dubrovnik

[ ca. 365 km ]

Blau, blau, blau ist die Adria / Jadranska Magistrala II

Zweiter Tour-Tag. Und auch: Zweiter Adria-Tag.

Nur dass heute der gesamte Tag der wunderbaren Jadranska Magistrala gehört.

Und das ist durchaus abwechslungsreich. Denn zwischendurch verlassen wir 🇭🇷 Kroatien und queren Bosnien. Und zwar dort, wo sich beim Zerfall Jugoslawiens der neu entstandene Staat 🇧🇦 Bosnien und Herzegowina seinen einzigen Seehafen gesichert hat.

Das kleine Gebiet um die Hafenstadt Neum ist nämlich eine kleine Landzunge des ansonstigen Binnenlandes. Sein Korridor zum Meer trennt allerdings Nord-Kroatien von der Region um Dubrovnik.

Also für einige Kilometer raus aus Kroatien, um ganz offiziell durch Bosnien zu biken. Dort freuen wir uns über den recht günstigen Sprit. Und wir begegnen einer alten Bekannten aus längst vergangenen Zeiten: Der Mark. Denn tatsächlich: Bosnien hatte zunächst wirklich die Deutsche Mark als Zahlungsmittel und hat die D-Mark dann, als Deutschland den Euro einführte, zur "Konvertiblen Mark" umgewandelt. Und so ist der Kurs der Konvertiblen Mark exakt der Umtauschkurs der DM zum EURO.

Nach diesem ökonomisch interessanten Intermezzo wenden wir uns wieder unseren eigentlichen Aufgaben zu: Kurven, Wasser und Berge genießen. Denn das geht im südlichen Teil Kroatiens genauso gut wie bislang im Norden. Dabei wirft, siehe Bild, Hellas nun schon deutlich seine Schatten voraus. Denn auch hier haben die alten Griechen gelebt und geliebt. Und Spuren hinterlassen, die man heute stolz präsentiert.

So erreichen wir nach zwei Grenzübertritten (Kroatien – Bosnien/Herzegowina – Kroatien) am Abend Dubrovnik.

Wer nun noch Lust, Laune und Energie hat, macht einen Stadtbummel durch diese Perle an der Adria. Die man freilich auch trefflich bei einem kühlen Blonden oder einem guten Glas Wein von oben genießen kann.



 
Mit dem Motorrad fahren wir um die Bucht von Kotor in Montenegro herum.
Die Bucht/en von Kotor
Erst der Satellit offenbart die wahre Pracht ...
Gemälde der Bucht von Kotor in Montenegro.
... und das historische Gemälde
wenigstens annähernd die Schönheit.
Mit dem Motorrad fahren wir an der feinen Albanischen Riviera entlang.
Auf dem Weg nach Vlorë:
An der feinen Albanischen Riviera.
3. TAG: Freitag

Dubrovnik => Shkodra

[ ca. xxx km ]

Der Adria-Genuss geht weiter: Jadranska Magistrala III

Drei Länder stehen heute auf dem Programm: Kroatien, das wir nach Dubrovnik nun endgültig verlassen, Montenegro, das wir an der Küste lang durchqueren und schließlich Albanien, wo Shkodra (sprich "Wlohräh") unser Tagesziel ist.

Also erst mal über die Grenze nach 🇲🇪 Montenegro, das uns mit einem echten Highlight erwartet: Die zauberhafte …

Bucht von Kotor. Hier geht es uns wie so oft: Fotos und selbst Videos können nur sehr bruchstückhaft wiedergeben, wie schön es da ist. Eigentlich handelt es sich ja nicht nur um eine, sondern um gleich drei Buchten, die das südlichste Fjordsystem Europas bilden. Nirgendwo reicht ein Arm der Adria weiter in dieses Karst-Gebirge hinein. Nun könnten wir abkürzen und vor der innersten Bucht die Fähre nehmen. Aber warum?!? Wir nehmen uns die Zeit, das Ensemble einmal komplett zu umfahren. Weil wir Urlaub haben. Und weil es sich lohnt.

Nach weiterer schöner Küstenfahrt auf "unserer" Jadranska Magistrala nun der zweite Grenzübertritt und das dritte Land des Tages: 🇦🇱 Albanien. Hier erreichen wir unser Tagesziel Shkodra.



Albanische Straßen sind auch für eine Motorradtour gut geeignet.



Albanische Straßen sind besser als ihr Ruf

Wie über die meisten Länder gibt es auch über Albanien reichlich falsche Schauergeschichten.

Meistens stammen Äußerungen wie "Die Straßen kannste vergessen." von Typen, die nie dort gewesen sind. Oder, schlimmer noch: Von Möchtegern-Weltreisenden, die sich mit solchen Schauergeschichten selbst wichtig machen wollen. Wir können aus eigener Erfahrung berichten:

Die albanischen Straßen sind viel besser als ihr Ruf!

Insbesondere, weil in letzter Zeit sehr viel gebaut und erneuert worden ist. Mitunter hat man wegen der jede deutsche Norm toppenden Ausstattung neuer Straßen mit Reflektoren, Leitplanken, Rüttelstreifen und ähnlichem schon das Gefühl, nicht mehr auf einer Straße, sondern geradezu auf einer Landebahn zu fahren.

Und noch etwas aus eigener Erfahrung: In Albanien wird oft deutlich langsamer gefahren, als wir das aus Deutschland (und erst Recht aus Kroatien und Griechenland) gewohnt sind. Auch die Geschwindigkeitslimits sind niedriger.

Wo wir in Deutschland an Landstraßen-Kreuzungen 70 km/h kennen, sehen wir in Albanien 40 km/h. An die hält sich zwar niemand sklavisch, aber es geht doch erkennbar langsamer zu. Vermutlich liegt das daran, dass bis zum Ende des Steinzeit-Kommunismus in den 1980ern private Kraftfahrzeuge weitgehend verboten waren. Jedenfalls scheinen auch heute noch viele Albanische Lenker recht unsicher zu sein – und fahren entsprechend langsam.



 
Mit dem Motorrad fahren wir an der feinen Albanischen Riviera entlang.
Auf dem Weg nach Vlorë:
An der feinen Albanischen Riviera.
4 - 14. TAG

Albanien - Land der Adler

[ ca. xxx km ]

Weitere Detailbeschreibungen folgen bald hier

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