• Die antiken olympischen Disziplinen
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    Die wichtigsten Anbaugebiete und Rebsorten


    Agone
    Die antiken olympischen Sportarten



    WETTLAUF
    Die Längenangaben sind nur ungefähr, weil griechische Stadionbahnen zwar immer 600 Fuß maßen, aber offensichtlich mit sehr unterschiedlichen Füßen gemessen wurden. So waren die Stadien zwischen 170-180 Meter lang, was 28–30 cm bzw. einer Schuhgröße 44–47 entspricht. Das Stadion in Olympia ist das allerlängste und misst 192 Meter. Aber es wurde ja auch von Herakles angelegt. Und der Held hatte wohl eine Schuhgröße von 49 oder 50 (32 cm).

    • Sprint | Stadion (στάδιον)
      1 Stadionlänge ≈ 200m
         
    • Doppelsprint | Diaulos (δίαυλος)
      2 Stadionlängen mit 1 Wende ≈ 400m
         
    • Langlauf | Dolichos (δόλιχος)
      20 Stadionlängen mit Wenden ≈ 4.000m
         

    • Waffenlauf | Hoplitodromos (ὁπλιτόδρομος)
      2 Stadionlängen ≈ 400m
      In Kampfmontur mit Schild, Beinschienen etc.



    FÜNFKAMPF
    Gesamter Fünfkampf am gleichen Tag
    Wurf und Sprung-Disziplinen nur im Rahmen des Fünfkampfs


    • Speerwurf | Akontismos (ἀκοντισμός)
      Speer mit Wurfriemen
         
    • Weitsprung | Halma (ἅλμα)
      Fünffachsprung aus dem Stand
         
    • Diskuswurf | Diskos (δίσκος)
      Große/schwere Geräte
         
    • Stadionlauf | Akontismos (ἀκοντισμός)
      Vermutlich Doppelsprint mit Wende ≈ 400m
         
    • Ringen | Pale (πάλη)
      Abschluss des eintägigen Fünfkampfes



    RINGEN |  Pale = πάλη
    Auch als Einzeldisziplin. Griffes sind am ganzen Körper erlaubt, etwa wie heutiges Freistilringen. Kampf endete mit dem dreimaligen Bodenkontakt eines der Ringer.



    BOXEN |  Pygme = πύγμη
    Die Boxer umwickeln ihre Hände mit Lederriemen. Der Kampf endet, wenn einer der Kämpfer aufgibt oder kampfunfähig ist. Es kommt auch zu Todesfällen.



    Allkampf |  Pankration = παγκράτιον
    Außer Beißen, Kratzen und Augenstechen ist alles erlaubt, Tritte, Schläge, Würfe, Gelenkhebel und Würgen. Gekämpft wird bis zur Aufgabe oder Kampfunfähigkeit.



    Pferdesport | Hippische Agone
    Als erste hippische Disziplin wurde das Wagenrennen mit für Pferde-Vierspänner 680 v. Chr. eingeführt. 384 v. Chr. dann das Rennen für Fohlen-Vierspännern. In Olympia rannten Pferde über zwölf Runden, also etwa 14 Kilometer; Fohlen hingegen nur 8 Runden, also etwa 9 Kilometer. Auch nach Einführung des Wagenrennens für Pferde-Zweierspänner und des Pferderennens für Jockeys blieb das Vierspänner-Wagenrennen mit die höchstangesehene Disziplin. Schließlich war der Aufwand dabei der größte. (Pindar schrieb vierzehn Oden für Sieger im Wagenrennen mit einem Vierergespann, jedoch nur acht für Sieger im Pankration.)

    • Reitrennen | xx
      Pferde: Klassische Reitrennen mit leichten Jockeys (ohne Sattel)
      Fohlen: Evtl. nur für Jugendliche
      Stuten: Reiter läuft letzte Runde selbst nebenher
       
    • Wagenrennen | Harmatodromia (ἁρματοδρομία)
      Pferde: Vier-Spänner (der Klassiker) und Zwei-Spänner
      Fohlen: Vier-Spänner und Zwei-Spänner
      Maultiere: Zwei-Spänner (wenig Renomee)





    Weiterführende Links:
    => Artikel und Video zum Allkampf | https://kampfkunstwelt.com/pankration/
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    Antike olympische Sportarten (Uni Mannheim) | https://antikersport.uni-mannheim.de/Griechenland/spiel12.html
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